Die Initiatoren des Gesprächskreises und dieser Webseite sind Frau Dr. Ewa Jonkisz und Herr Dipl. Psych. Stephan Paffrath.
Wir sind beide seit vielen Jahren berufspolitisch engagiert und begegneten uns im Austausch rund um das Aktionsbündnis Psychotherapie. Neben unserem berufspolitischen Engagement verbindet uns die Erfahrung, größere psychotherapeutische Praxen mit angestellten Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten zu führen und damit Verantwortung für Mitarbeitende und Versorgungsstrukturen zu tragen. In der aktuellen Debatte über die geplanten Sparmaßnahmen im GKV-System vermissen wir diese Perspektive. Mit diesem Gesprächskreis möchten wir es verändern.
Vorstellung Ewa Jonkisz
Dr. Ewa Jonkisz
Leiterin und Geschäftsführerin der Linden-Ambulanz und der Linden-Tagesklinik in Frankfurt am Main
Psychologische Psychotherapeutin · Supervisorin · Weiterbildungsermächtigte

Dr. Ewa Jonkisz ist promovierte und approbierte Psychologische Psychotherapeutin mit dem Schwerpunkt Verhaltenstherapie. Als Leiterin und Geschäftsführerin der Linden-Ambulanz und der Linden-Tagesklinik in Frankfurt am Main verbindet sie langjährige therapeutische Erfahrung mit der Verantwortung für ihre Mitarbeitenden und die Weiterentwicklung der psychotherapeutischen Versorgung.
Sie studierte und promovierte in Psychologie in Frankfurt am Main. Ihre Zulassung bei der Kassenärztlichen Vereinigung Hessen umfasst die Abrechnungsgenehmigung für Verhaltenstherapie bei Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen in Einzel- und Gruppentherapie. Weiterbildungen in Schematherapie ergänzen ihren therapeutischen Schwerpunkt.
Die Begleitung und Förderung von TherapeutInnen ist ein wichtiger Teil ihrer Arbeit. Sie ist zertifizierte Supervisorin, anerkannte Supervisorin für Schmerztherapie und als Dozentin tätig. Als Weiterbildungsermächtigte nach der neuen Berufsordnung begleitet sie seit einem Jahr mehrere TherapeutInnen in ihrer Weiterbildung in der Linden-Ambulanz, einer zugelassenen Weiterbildungsstätte.
Seit mehreren Jahren engagiert sie sich zudem berufspolitisch, unter anderem in der Psychotherapeutenkammer Hessen (PTK Hessen) und im Aktionsbündnis Psychotherapie. Dabei bringt sie ihre Erfahrungen aus der therapeutischen Arbeit, der Wissenschaft und der Leitung ihrer Einrichtungen ein.
Erfahrungen aus mehrjährigen Tätigkeiten in Wirtschaftsunternehmen, Forschungsinstituten und im Gesundheitswesen ergänzen ihren Blick auf die therapeutischen und organisatorischen Aufgaben ihrer Arbeit.
Stephan Paffrath

Stephan Paffrath, geb. 1956, wuchs in Köln und Leverkusen auf, wechselte 1969 auf die Odenwaldschule und erlangte dort 1975 das Abitur. Zunächst studierte er an der RWTH Aachen Maschinenbau, aber wechselte dann zu Diplom-Psychologie. Zwischendurch absolvierte er über zwei Jahre seinen Zivildienst in einem Kinderheim. Nach dem Vordiplom ging er nach Düsseldorf an die Heinrich Heine Universität, wo er 1986 sein Diplom in klinischer Psychologie erwarb. Anschließend studierte er Sozial- und Suchttherapie am Institut für Psychodrama, Ella Mae Shearon. Anschließend erwarb er dort die Qualifikation als Psychodrama-Therapeut. In einer ersten Anstellung arbeitete er in einer Suchtklinik im Sauerland, um sich dann ab 1988 in Düsseldorf mit einer eigenen Praxis niederzulassen. Bis diese Praxis genug Erträge erwirtschaftete, arbeitete er nebenberuflich als Programmierer und EDV-Berater. Er heiratete und bekam drei Kinder.
Aufgrund der auch damals schwierigen berufspolitischen Position der klinischen Psychologen (die Approbation gab es erst 1999), engagierte er sich früh schon in der Berufspolitik. Bis 2001 leitete er jahrelang den Düsseldorfer Arbeitskreis Psychotherapie. Dieser gab u.a. sehr erfolgreich die Info-Broschüre „Grüne Seiten Düsseldorf“ heraus, in der der Öffentlichkeit Informationen und Adressen zur Psychotherapie nahegebracht wurden. Daraus entwickelte sich dann die „psychotherapeutensuche.de“, welche bis heute der einzige Listing-Service ist, der ausschließlich für approbierte psychologische Psychotherapeuten und Kinder – und Jugendlichenpsychotherapeuten offen ist.
Ab 2012 entwickelte er seine Einzelpraxis in mehreren Schritten zum MVZ Psychotherapie am Zoo. Da dieses MVZ schon früh ein digitales Anmeldeformular für seine hausinterne Warteliste bereitstellte, wurde es über die Jahre mehr und mehr mit Therapieplatz-Suchenden überrannt. Seit 2024 entwickelt das MVZ daher eine digitale Wartelisten-Verwaltung, welche in Kürze zu einer praxisübergreifenden Lösung weiter entwickelt werden wird.
Herr Paffrath ist Mitglied im Aktionsbündnis Psychotherapie und langjähriges Mitglied beim DPTV sowie auch Beisitzer beim DPNW.
